11. Juli 2006

Im Rückblick ein fantastischer Tag.Mit der ersten Sesselbahn zur Bergstation. Bergwanderer genießen die Morgenfrühe. Um zehn kurze Einkehr in der Muttekopf-Hütte und um elf schon am Grat.

Ein paar Kletterer tummeln sich und turnen weit oben den Fels hinauf. Ich treffe sie beim ersten Rastplatz. Begeisterung und Schweiß passen gut zusammen.

Die erste Schlüsselstelle liegt weit unter uns, die steilen Zickzack-Wege am Wandbuch vorbei auch.

Erfrischend die Rast am Sattel vor der Himmelsleiter (Möglichkeit zum Zwischenabstieg). Das Gipfelkreuz trohnt noch weit über uns. Die Muskulatur gelockert dann Bizeps angespannt und genüsslich dieses Wandstück – cool, ein Hit, eine Herausforderung – erklommen.

Recht lustig geht’s noch auf und ab, dann werden am Gipfel die Hände geschüttelt.

 

11. Juli 2006 Abstieg

 

Die neue  Abstiegsvariante wertet den Klassiker  erheblich auf.

Vom Maldonkopf aus folgt man dem Stahlseil Richtung Süden. Nach etwa 100 Metern zweigt die neue Variante rechts ab. Über steile Platten führt der Steig – mit vielen Tritthilfen angenehm leicht gemacht – interessant und vor allem sicher hinunter ins Engelkar.Die Route ist jetzt so gewählt, dass die Steinschlaggefahr weitgehend minimiert wird. Trotzdem ist hier – wie immer – besonders Achtsamkeit und Rücksicht auf weiter unten Abkletternde gefordert!

Die Sicherungen enden unter einer überhängenden Felswand, also an sicherer Stelle. Von hier aus lässt es sich sommers
im Schotterkar ganz ordentlich ‚abfahren‘.

Unterhalb ist der Pfad dann gut sichtbar und markiert. Wer zur Muttekopfhütte zurück möchte, folgt dem Weg unterhalb der Felsen weiter nach rechts (Richtung Scharnitzsattel) und kommt so bequem zum Steig zur Hütte.